„Die UNICA 2013 ist Geschichte“ schreibt Johannes Köck, Chef von Cine Tirol in seinem beeindruckenden Gratulationsschreiben. Dennoch ist unser Filmfestival nach wie vor Gesprächsstoff Nummer eins im Ort und täglich tauchen neue Anekdoten und Schnappschüsse auf, die in diesen bunten Tagen entstanden sind. Es ist gelungen, die Erwartungen zu erfüllen, die Besucher bei bester Laune zu halten und mit Petrus eine kongeniale Verbindung zu pflegen, die uns Sonne bei Bedarf und Regen dann brachte, wenn im Festsaal „Filme schauen“ angesagt war. Mister Dave Waterson hat via Facebook angefragt, ob jemand Kritiken über das Festival weiß, weil er selber keine findet. Wie auch immer, das Projekt UNICA ist gelungen, das darf man inzwischen getrost behaupten. Nun Schluss mit dem Selbstlob, neue Aufgaben nähern sich und werden den Klub bis zur Staatsmeisterschaft im Mai 2014 auf Trab halten.

Wir haben auch viel gelernt, in diesen Wochen und Monaten der Vorbereitung. Und dann haben wir viele Menschen kennen gelernt, die Filme erleben wollten und selber Film leben. Fotoshooting-Platz Nr. eins waren die zwei alten Zeiss Filmprojektoren, die Jahre lang im Lichtspielhaus Fieberbrunn ihre Dienste erwiesen, Fotoshooting-Platz Nr. 2 war der kongeniale Bilderrahmen beim Wildalpgatterl, in dem sogar die gesamte Österreich-Deligation Platz fand. Das frische Huber Bier und der g’schmackige Käse vom Hans Pletzenauer formte auf allen Beteiligten ein Siegerlächeln, der UNICA-Fotograf Heinz Jöbstl lichtete diese Aus- und Eindrücke in gewohnter Perfektion ab. Zu Streuböden spielte die Knappenmusik groß auf und drängte mit flotten Märschen die vorangegangenen Marschstrapazen in die Vergessenheit.

Wie auch immer, eigentlich hat es sich ja um ein Filmfestival gehandelt, dem größten im nichtkommerziellen Bereich, mit Filmbeiträgen aus vier Kontinenten und über 30 Ländern. Der Spielberg-Award ging in die Schweiz, der Weltmeistertitel nach Spanien, das beste Drehbuch kam aus England und die erfolgreichste Nation war Deutschland. Beim Schlussbankett wurden schließlich auch die verbliebenen Restbestände des „Original Linsen-Putzer“ bis auf den letzten Tropfen geleert, dem hochprozentigen Begleiter der UNICA 2013, meisterlich gebrannt vom heimischen Schnaps-Sommelier Gidi Treffer.