Das 60-Sekunden-Filmchen „Aktives Fernsehen“ schaffte es fast spielend, das Publikum im St. Ruprecht Gemeindezentrum in Klagenfurt immer wieder aufs Neue zu überzeugen und ließ dabei auch lokale Kurzfilmgrößen blass aussehen. Mit den Hauptdarstellen Klemens Berger und Nani Schwaiger siegte ein aufwändiger kleiner Spielfilm. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass dieses Jahr nicht der Staatsmeister, sondern ein international leichter übersetzbarer Minutencupfilm den nationalen Verband bei der Unica (der sogenannten nichtkommerziellen Filmautoren-WM) vertritt. Aber mit diesem großen Erfolg schließen die beiden Autoren nahezu nahtlos an die Erfolge unseres dreifachen (!) Staatsmeisters Josef Trixl an. Der Filmklub Fieberbrunn ist also in dieser Disziplin schon zu einer kleinen Hochburg angewachsen.
Mit der Note „sieben Mal die Zwei“ wurde von der Jury Wolfgang Schwaigers Film „Berlin – ohne Protokoll“ auf Anhieb bewertet und auf einer Silbernen einzementiert. Die Jury gewährte dem Film ob seiner Ungewöhnlichkeit und historischer Betrachtungsweise sehr positive Bemerkungen und Kritiken, sowohl im gestalterischen als auch im literarischen Bereich.
Somit hat sich die Reise nach Klagenfurt für unseren sichtlich stolzen Präsidenten Gerhard Hengl mit Gattin Elfriede, für unsere Wohnmobilenthusiasten Brigitte und Ad Jong und für die Preistgräger Leo Waltl und Wolfgang Schwaiger (angereist mit Zug und kompletter Familie) wohl gebührlich ausgezahlt. Für eine längere Feier nach der überlagen Preisverleihung fehlte es nicht an Durst und Willen, sondern an der eigenartig konstruierten Barlandschaft der Stadt Klagenfurt, wo nach Mitternacht auch am Samstag viele gastronomische Türen bereits verschlossen waren.